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  • Willkommen Frühlingsgefühle, willkommen Libido!

    Love is in the air. Die Sonne scheint, die Tage werden länger und alles blüht. Wir gehen wieder unter Menschen und die Frühlingsgefühle flattern durch die Luft und durch unseren Körper. Anscheinend steigt die Flirtlaune proportional zu den wärmeren Temperaturen. Doch haben wir auch mehr Lust auf Sex oder sind Frühlingsgefühle nur ein Mythos? Welcome back Mit der Sonne kommen auch die Frühlingsgefühle zurück. Die Frühlingsdüfte haben eine größere Wirkung auf unseren Körper, als uns bewusst ist. Sie stimulieren unsere Synthese von Serotonin. Dieses Hormon ist unter anderem für unsere gute Laune zuständig. Wir gehen fröhlich und aufgeschlossen auf andere Menschen zu. Auch unsere Schilddrüse steigert ihre Aktivität im Frühling, welches sich zusätzlich positiv auf unser Empfinden auswirkt. Aber auch unser Lebensstil macht im Frühling oft Lust auf mehr. Viele betreiben wieder mehr Sport an der frischen Luft, statt in der Halle oder im Fitnessstudio. Viel Sport wirkt sich ebenso auf die Libido aus, wie unsere Hormone. Der Körper fühlt sich grundsätzlich wohler und kann auf die/den Sexualpartner:in aufgeschlossener und attraktiver wirken. Reizüberflutung wohin Frau & Mann schaut Mit Sicherheit spielen aber auch die optischen Reize bei der Flirtlust im Frühling eine Rolle. Statt dicken Wintermänteln oder dicken Rollkragenpullis tragen Frauen eine aufgeknöpfte Bluse, kürzere Röcke und das Haar weht in der Luft, statt sich unter einer Mütze zu verstecken. Aber auch Frauen kommen auf ihre Kosten und erfreuen sich an den Anblick von mehr sichtbarer Männerhaut. Optische Aspekte sind ein erster Lustmacher, einen anderen Menschen kennen lernen zu wollen. Frühlingsgefühle: Die Rolle der Sexualhormone Nicht nur optische Reize und mehr Sonnenlicht im Frühling sorgen mit zunehmenden Temperaturen dafür, dass sich sich auch der Testosteron-Spiegel im männlichen Körper erhöht. Der Anteil des Sexualhormons ist im Frühling und den Sommermonaten deutlich höher als im Herbst und Winter. Testosteron ist unter anderem für die Spermienbildung im Körper verantwortlich und fördert zudem die männliche Sexualität. Auch bei Frauen verändert sich die Libido im Laufe des Jahres. Während der sexuelle Trieb im Dezember und Januar am geringsten ist, nimmt die Lust bis zum Höhepunkt im Mai deutlich wieder zu (Abweichungen durch Einnahme der Pille müssen berücksichtigt werden). Zudem bilden Frauen außerdem das Hormon DHEA (Dehydroepiandrosteron), ein Vorläufer der Testosteron. Wir Menschen sind hormongesteuert und müssen mit keinem Mythos aufräumen Mythos hin oder her. Fest steht, dass mit mehr Sonne am Tag auch die Lebensfreude und die Lust auf Sex steigt. Je glücklicher wir uns selbst fühlen, umso mehr strahlen wir auch andere Menschen an. Das alleine ist schon der Beginn eines heißen (Sommer-) Flirts! :-) Eure Mignon Bild: unsplash

  • Tipps gegen unerfüllte Sexualität in Beziehungen

    Wünsche äußern und Grenzen setzen Das Äußern von Wünschen und das Setzen von Grenzen sind essentielle Bestandteile jeder Beziehung. Doch oft fällt es uns schwer, diese Dinge anzusprechen. Wir haben Angst, unseren Partner zu enttäuschen oder fühlen uns unter emotionalem Druck. Diese Ängste sind normal, aber mit Übung und Selbstachtung können wir lernen, unsere Bedürfnisse klar zu kommunizieren. Warum fällt es uns schwer, unsere Wünsche zu artikulieren? Ein Hauptgrund ist, dass wir selten geübt haben, über unsere intimsten Wünsche zu sprechen. Während wir in der Schule jahrelang Vokabeln und Mathematik pauken, fehlt uns oft das Repertoire, um unsere Emotionen und Bedürfnisse beim Sex auszudrücken. Wie können wir das ändern? Ein guter Ansatz ist, die Verhaltensweisen und die Sprache von Menschen zu beobachten, deren Souveränität wir bewundern. Das können Freunde, Eltern, Filmfiguren oder Blogger sein. Analysiere, wie sie in schwierigen Situationen reagieren und welche Formulierungen sie nutzen. Dies hilft, ein eigenes "Vokabular für schwierige Situationen" aufzubauen. Stelle dir die Frage: "Was würde diese Person in meiner Situation tun?" Ängste überwinden Diverse Ängste hindern uns oft daran, unsere Wünsche zu äußern. Wir fürchten, unseren Partner zu überrumpeln oder als "verklemmt" oder "zu wild" zu erscheinen. Wichtig ist, den Partner richtig einzuschätzen und zu erkennen, dass unerfüllte Bedürfnisse langfristig jede Beziehung belasten können. Je länger wir warten, desto schwieriger wird es, ein offenes Gespräch zu führen. Die eigenen Bedürfnisse klarmachen Wenn der Sex nicht gut ist, sollten wir ehrlich und direkt ansprechen, was uns nicht gefällt. Unser Partner kann keine Gedanken lesen. Ein offenes Gespräch, entweder direkt beim Sex oder außerhalb des Bettes, kann viel bewirken. Es erfordert Überwindung, aber Ehrlichkeit führt meist zu einem besseren Sexleben. Gehe mit deinem Partner oder allein auf Entdeckungstour, um herauszufinden, was dir gefällt. Druck in der Partnerschaft Es fällt uns oft schwer, unsere Bedürfnisse zu artikulieren, weil wir Druck oder Schuldgefühle empfinden. Dies kann aus früheren Beziehungen oder aus der Kindheit stammen. Es ist wichtig, regelmäßig in sich hineinzuhorchen und klarzumachen, dass die eigenen Wünsche wichtig sind. Analyse der Beziehungsmuster Wenn wir regelmäßig Probleme haben, in einer Partnerschaft Gehör zu finden, sollten wir analysieren, welche Situationen und Reaktionen des Partners uns Schwierigkeiten bereiten. Druck in einer Beziehung kann von Überrumpelung bis zu emotionaler Erpressung reichen. Hinterfrage das Verhalten des Partners sanft, aber bestimmt, und setze klare Grenzen. Sei nett zu dir selbst Lerne, deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und übe, deine Gefühle auszudrücken. Denke an eine Person, die du für ihre Souveränität bewunderst, und frage dich, was diese Person in deiner Situation tun würde. Analysiere deine Ängste und frage dich, ob der Druck von dir selbst oder von außen kommt. Bleibe bei dir selbst und formuliere deine Gefühle konstruktiv. Snapshots: Sei nett zu dir selbst. Lerne, deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Übe, deine Gefühle auszudrücken: "Ich fühle mich gerade überwältigt.", "Ich benötige eine kurze Pause.", "Ich bin gerade verwirrt.", "Das gefällt mir gerade nicht." Denke an eine Person, die du für ihre Souveränität bewunderst. Frage dich: "Was würde diese Person in dieser schwierigen Situation sagen?" Analysiere deine Ängste: Wovor hast du Angst? Kommt der Druck von dir selbst oder von außen? Ist er wirklich gerechtfertigt? Bleibe in stressigen Situationen bei dir selbst: "Ich fühle...", "Ich denke..." und "Ich brauche..." sind konstruktiver als "Du machst das immer falsch!" oder "Warum bist du immer so zu mir?" Durch das Verstehen und Artikulieren unserer Wünsche und Bedürfnisse können wir unsere Beziehungen stärken und ein erfüllteres Sexualleben führen. Nimm dir die Zeit, diese Tipps zu üben und in deinen Alltag zu integrieren. Deine Beziehung wird es dir danken.

  • Sexualität im Alter: Lust ohne Ende

    Sexualität gehört zu einem erfüllten Leben dazu, unabhängig vom Alter. Lange Zeit wurde Sex jenseits der 60 in der Sexualwissenschaft nur am Rande behandelt, doch das ändert sich zunehmend. Studien, die sich mit den emotionalen und beziehungsbezogenen Aspekten der Sexualität im Alter befassen, tragen dazu bei, dieses wichtige Thema zu enttabuisieren. Es wird immer deutlicher: Berührungen und intime Beziehungen sind für alle, die sie wünschen, ein wesentlicher Bestandteil eines glücklichen Lebens. „Berührungen können große, starke Gefühle auslösen und machen uns glücklich. Das ist es, was wirklich zählt. Ein liebevoller Umgang miteinander ist für Männer, Frauen – für uns alle – essenziell. Es sind die Gefühle, die bleiben.“ Das veraltete Vorurteil, dass ältere Menschen kein Interesse an Sexualität haben, ist längst widerlegt. Tatsächlich sind viele Senioren sogar sexuell aktiver als jüngere Menschen. Auch in der Pflege wird dieser Tatsache zunehmend Rechnung getragen, indem sexpositive Konzepte Einzug halten. Sexualität in den Sechzigern, Siebzigern und darüber hinaus ist einfach das: Sexualität in all ihrer Vielschichtigkeit. Sexualität im Alter umfasst viele Dimensionen: Die Lust, das Verlangen, die Sehnsucht nach Nähe und Intimität, die Aufregung, die der andere Mensch auslöst. All diese Gefühle sind auch im fortgeschrittenen Alter lebendig. Natürlich spielt auch die körperliche Komponente eine Rolle – die Genitalien und ihre Erregungsfähigkeit bleiben das Fundament, auf dem die Evolution den Sex geschaffen hat, auch wenn die Fortpflanzung bei vielen längst nicht mehr im Vordergrund steht. Und nicht zu vergessen ist die Beziehungsdimension: die tiefe Verbindung, die Nähe und die Liebe zwischen zwei Menschen, die im Laufe der Jahre gewachsen ist. Aber was ist, wenn der Körper nicht mehr so will wie früher? Anna, 88 Jahre alt, erzählt von ihrer letzten sexuellen Begegnung mit ihrem Partner: „Es ist schon Jahre her, dass wir das letzte Mal Sex hatten. Ich war wohl um die 70. Es war irgendein Familienfest, und nach ein paar Gläsern Rotwein hatten wir innigen Sex, obwohl ich damals schon Knieprobleme hatte. Ich lag auf dem Rücken, was wegen der Knie leichter war. Hinterher scherzte ich: ‚Jetzt hast du mit einer zahnlosen alten Frau geschlafen!‘, und er antwortete: ‚Und du mit einem blasenkranken alten Mann.‘“ Anna erinnert sich mit einem Lächeln, wie sie beide trotz der körperlichen Herausforderungen Intimität genossen haben. Für Lust und Liebe gibt es keine Altersgrenze, aber das offen zuzugeben, fällt vielen Menschen jenseits der 70 oft schwer. Besonders ältere Generationen, die in den 1950er- und 1960er-Jahren aufgewachsen sind, haben gelernt, dass Sex etwas Sündiges und Schmutziges ist. Diese Einstellung hat sich mit der sexuellen Revolution und der Einführung der Pille zwar geändert, doch die alten Vorstellungen wirken bei manchen Menschen nach. Natürlich haben nicht alle älteren Paare über Jahrzehnte hinweg Freude am Sex. Manche ziehen irgendwann in getrennte Schlafzimmer, andere jedoch betonen die Bedeutung von körperlicher Nähe. Claudia Sommer hat in ihren Interviews erfahren, dass viele ältere Menschen weiterhin Sex haben, auch wenn sie sich manchmal ein wenig „animieren“ müssen. Sie sagen sich: „Es wäre wieder ganz schön, ich muss es jetzt in Gang bringen, damit ich nicht zu faul werde – und dann ist es auch schön.“ Interessanterweise zeigt die Forschung, dass manche ältere Menschen sexuell aktiver sind als jüngere. Eine Studie, die im Rahmen der „Berliner Altersstudie II“ durchgeführt wurde, ergab, dass 30 Prozent der älteren Erwachsenen häufiger sexuell aktiv sind als der Durchschnitt der Jüngeren. 27 Prozent der älteren Teilnehmer berichteten zudem von mehr sexuellen Gedanken als die jüngere Vergleichsgruppe. Obwohl junge Menschen im Durchschnitt sexuell aktiver sind, bleibt ein Drittel der älteren Erwachsenen auch im höheren Alter regelmäßig intim. Besonders interessant ist, dass ältere Männer tendenziell häufiger sexuell aktiv sind als ältere Frauen, vor allem wenn sie allein leben. Die Studie zeigte auch, dass eine feste Partnerschaft für die weibliche Sexualität im Alter eine größere Rolle spielt als für die männliche. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper, was sich auch auf die Sexualität auswirkt. Männer erleben oft eine abnehmende Erektionsfähigkeit, während Frauen in der Menopause hormonelle Veränderungen durchlaufen, die zu trockeneren und weniger elastischen Schleimhäuten führen können. Diese Veränderungen können Sex manchmal schmerzhaft machen. Auch Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Depressionen oder Diabetes, die im Alter häufiger auftreten, sowie die Medikamente, die dagegen eingenommen werden, können die sexuelle Lust beeinflussen. Doch trotz dieser Herausforderungen bleibt die Lust ein zentraler Bestandteil des Lebens, unabhängig vom Alter. Indem wir offen über diese Themen sprechen und uns von gesellschaftlichen Tabus befreien, können wir Sexualität im Alter als das genießen, was sie ist: Eine erfüllende und wertvolle Erfahrung, die uns ein Leben lang begleiten kann.

  • Wie man gemeinsam zum Orgasmus kommt: Ein Ratschlag für Paare

    Viele möchten zusammen einen Orgasmus beim Sex haben. Das Problem ist, dass einige Frauen nur bei einem ganz spezifisch Orgasmus kommen: auf dem Rücken liegen, mit den Beinen absolut gerade, Muskeln angespannt. Kann ich auch in anderen Stellungen zum Orgasmus kommen? Kann ich hier flexibel sein, was mir bis dato schwer fällt? Gibt es einen Weg, das zu ändern? Viele haben gemeinsam den Wunsch, gemeinsam zu kommen. Sie sind auch bereit dafür zu arbeiten, wie sie irgendwann gleichzeitig einen Orgasmus erleben könnten... Das ist ein Thema, nach dem ich ständig gefragt werde, deshalb erkläre ich in meinem neuesten Blogartikel, warum so viele Menschen das erleben, plus meine Top-Empfehlungen, um beiden Parteien beim Orgasmus zu helfen. Das, was viele beschreiben, ist sehr verbreitet und nichts, worüber Frau sich Sorgen machen muss. Viele Menschen mit einer Vulva haben ähnliche Erfahrungen, und ich bekomme diese Frage häufig gestellt. Du bist also nicht allein. Bevor wir uns möglichen Lösungen widmen, lass mich kurz erklären, warum es oft so ist, dass manche nur in bestimmten Positionen zum Orgasmus kommen. Warum manche nur mit gestreckten Beinen zum Orgasmus kommen Die Beckenbodenmuskulatur ist entscheidend für den Orgasmus. Diese Muskeln befinden sich zwischen Steißbein und Schambein und stützen Blase, Darm und bei Menschen mit einer Vulva auch die Gebärmutter. Durch regelmäßige Selbstbefriedigung lernen viele, ihre Beckenbodenmuskulatur zu stimulieren und so Orgasmusmuster zu entwickeln. Dies kann zu spezifischen Positionen führen, in denen der Körper am besten auf angenehme Reize reagiert – wie etwa auf dem Rücken mit gestreckten Beinen und angespannten Muskeln. Frauen könnten ihren Orgasmus stark mit dieser Körperhaltung verknüpft haben, besonders wenn die Muskeln angespannt sind, was die Beckenbodenmuskulatur aufbläht und den Orgasmus auslöst. Könnte es an der Anatomie liegen? Es könnte sein, dass deine Partnerin eine leicht nach hinten geneigte Gebärmutter (retrovertiert) hat. Dies könnte die Position ihrer Beckenbodenmuskulatur beeinflussen und den Orgasmus erschweren. Falls dies zutrifft, sind einige Sexstellungen möglicherweise schmerzhaft und behindern so den Orgasmus. Regelmäßige Besuche beim Frauenarzt könnten hier Klarheit verschaffen. Wie ihr den Orgasmus gemeinsam erleben könnt: Ein Sexkissen/-keil als Lösung Es braucht Zeit, den Körper darauf zu trainieren, in neuen Positionen zum Orgasmus zu kommen. Ein Sexkeil könnte euch dabei helfen. Dieser spezielle Kissenkeil hebt das Becken und kann sowohl Schmerzen reduzieren als auch eine angenehmere Position schaffen. So könnte Frau in neuen Stellungen zum Orgasmus kommen oder ihre bevorzugte Position mit gestreckten Beinen beibehalten, während der Mann sie gleichzeitig penetriert. Empfohlene Positionen 1. Missionarstellung mit Keil : Legt den Keil unter ihren Po und ihre Hüfte. So kann sie ihre Beine zusammenhalten und trotzdem Stimulation an der Klitoris erhalten. 2. Rückwärtiger Einstieg : Die Frau liegt auf dem Bauch mit dem Keil unter der Hüfte, um den richtigen Winkel für den Eintritt zu schaffen. Ihr könnt auch einen Vibrator für zusätzliche Stimulation verwenden. 3. Löffelchen-Position : Legt den Keil zwischen die Knie der Frau, damit sie ihre Beine entweder gestreckt oder leicht gebeugt halten kann. So kann sie die Beckenbodenmuskulatur anspannen und währenddessen stimuliert werden. Weitere Tipps: - Edging : Wenn du merkst, dass er sich seinem Orgasmus nähert, bevor du es tust, versuche Edging (den Orgasmus hinauszuzögern). Dies gibt dir noch mehr Kontrolle. - Masturbation mit dem Keil : Du kannst auch allein den Keil nutzen, um deinen Körper an neue Positionen zu gewöhnen. - Orgasmusgele : Arousal-Gele können die Durchblutung im Genitalbereich fördern und den Orgasmus erleichtern. Ich hoffe, dass diese Tipps euch dabei helfen, euer gemeinsames Ziel zu erreichen! Viel Erfolg!

  • Wenn der Kopf nicht mitspielt: Sex nach der Trennung

    Über die Herausforderungen und Emotionen, die beim ersten Intimitätsversuch nach einer Beziehung auftreten können. Eine Trennung kann eine der emotional herausforderndsten Erfahrungen im Leben sein. Sie bringt nicht nur das Ende einer Verbindung, sondern auch zahlreiche Gedanken und Gefühle mit sich, die oft schwer zu verarbeiten sind. Eine der häufigsten Fragen, die Menschen nach einer Trennung beschäftigt, ist: „Bin ich bereit für einen neuen Sexpartner?“ Diese Frage ist von großer Bedeutung, denn das Bedürfnis nach Nähe und Intimität kann im Konflikt mit emotionalen Barrieren stehen, die aus der vergangenen Beziehung resultieren. Der Kopf ist oft der größte Feind Nach einer Trennung gibt es oft einen Zeitraum der Trauer, in dem Erinnerungen an die vergangene Beziehung noch frisch sind. Diese Emotionen können in der Anfangszeit nach einer Trennung intensiv sein und beeinflussen, wie wir uns fühlen und wie wir in neuen Beziehungen agieren. Es kann sein, dass Sie sich nach Nähe sehnen, gleichzeitig aber von Gedanken an den Ex-Partner oder an vergangene Erfahrungen blockiert werden. Hier sind einige Gründe, warum der Kopf oft nicht bereit ist, wenn der Körper es vielleicht ist: 1. Emotionale Verarbeitung Trennungen bringen eine Vielzahl von Gefühlen mit sich – von Trauer und Wut bis hin zu Enttäuschung. Oft ist es notwendig, diese Emotionen erst zu verarbeiten, bevor man sich auf eine neue Beziehung oder Intimität einlässt. Das kann bedeuten, dass Sie sich zunächst auf sich selbst konzentrieren sollten, um Klarheit über Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu gewinnen. 2. Vergleich mit der Ex-Beziehung Ein weiterer häufiger Gedanke nach einer Trennung ist der Vergleich mit dem ehemaligen Partner. Man fragt sich, ob der neue Partner die gleichen positiven Eigenschaften hat oder ob die Erfahrungen, die man gemacht hat, sich wiederholen werden. Diese Vergleiche können den Kopf davon abhalten, sich wirklich auf die neue Intimität einzulassen. 3. Angst vor Verletzung Nach einer Trennung haben viele Menschen Angst, erneut verletzt zu werden. Die Vorstellung, sich jemandem Neuem zu öffnen, kann beängstigend sein, insbesondere wenn man in der letzten Beziehung schlechte Erfahrungen gemacht hat. Diese Angst kann zu einer inneren Blockade führen, die den Zugang zu Intimität und Sex erschwert. 4. Selbstwertgefühl und Unsicherheit Eine Trennung kann das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Fragen wie „Bin ich attraktiv genug?“ oder „Werde ich jemals wieder jemanden finden, der mich so liebt wie mein Ex?“ können vor dem ersten Intimitätsversuch aufkommen. Diese Unsicherheiten können dazu führen, dass man sich unwohl fühlt, was sich negativ auf die Bereitschaft für Sex auswirken kann. 5. Zielsetzung für die neue Beziehung Es ist wichtig, sich Gedanken über die eigenen Ziele in Bezug auf die neue Beziehung zu machen. Suchen Sie nach einer ernsthaften Verbindung oder ist es eher eine lockere Affäre? Diese Fragen sollten geklärt werden, um Missverständnisse und emotionale Konflikte zu vermeiden. Es ist vollkommen normal, nach einer Trennung Zeit zu brauchen, um sich emotional auf neue Intimitäten einzulassen. Jeder Mensch verarbeitet Trennungen anders, und es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ in Bezug auf den Zeitpunkt, an dem man bereit ist, sich wieder auf einen neuen Partner einzulassen. Wichtig ist, sich selbst die Zeit zu geben, die man benötigt, um die eigenen Gefühle zu verstehen und zu verarbeiten. Wenn Sie bereit sind, neue Erfahrungen zu machen, nehmen Sie sich Zeit, um sich kennenzulernen und herauszufinden, was Sie wirklich wollen. Offene Kommunikation mit Ihrem neuen Partner kann ebenfalls hilfreich sein, um Erwartungen und Ängste anzusprechen. Letztendlich geht es darum, sich selbst zu vertrauen und die eigene innere Bereitschaft zu respektieren.

  • Warum du keinen Sex initiierst – und warum das okay ist

    Sexuelle Intimität kann wunderschön, verbindend und aufregend sein – aber sie birgt auch Raum für Missverständnisse. Vielleicht kennst du die Situation: Dein Partner ist frustriert, weil er immer den ersten Schritt machen muss, während du dich fragst, warum dir das so schwerfällt. Die Antwort darauf könnte dich erleichtern: Du gehörst vielleicht zum responsiven Lusttyp. Lust und Erregung: Was ist der Unterschied? Um zu verstehen, was es mit dem responsiven Typ auf sich hat, lohnt es sich, zwischen Lust  und Erregung  zu unterscheiden: Lust  ist der bewusste Wunsch, Sex zu haben. Erregung  beschreibt die körperlichen Reaktionen, die dein Körper zeigt, wenn du "heiß" wirst. Hollywood, Romane und Pornos vermitteln uns oft ein einseitiges Bild: Lust kommt zuerst, dann folgt Erregung. Für viele Menschen – häufig Männer – stimmt das auch. Ihr Verlangen entsteht scheinbar aus dem Nichts: beim Kaffeetrinken, Spazierengehen oder einem flüchtigen Gedanken. Doch das gilt längst nicht für alle. Der Mythos vom spontanen Verlangen Die Wissenschaft zeigt ein anderes Bild: 85 % der Frauen und 25 % der Männer erleben kein  spontanes sexuelles Verlangen. Stattdessen gehören sie zum responsiven Typ . Ihre Lust entsteht erst durch Erregung, also während sexueller Aktivitäten wie Küssen, Streicheln oder Massieren. Im Gegensatz zum spontanen Typ, der plötzlich Lust verspürt, braucht der responsive Typ erst einen Auslöser, um Lust zu entwickeln. Das bedeutet: Sie starten oft ohne bewusstes Verlangen, doch während der Interaktion kann die Lust wachsen – oder eben nicht. So erkennst du dich als responsiven Typ Vielleicht kommt dir diese Situation bekannt vor:Du stimmst einem intimen Moment zu, obwohl du nicht sicher bist, ob dir danach ist. Doch währenddessen bemerkst du: „Das fühlt sich doch ganz schön an!“ Dieser Moment, in dem Lust und Erregung fast zeitgleich entstehen, ist typisch für den responsiven Typ. Das heißt: Du sagst nicht „Ja“ zu Sex, weil du von Anfang an Lust verspürst – sondern weil sie erst währenddessen entsteht. „Ich habe mich immer falsch gefühlt“ Viele Frauen fühlen sich schuldig, weil sie keine sexuelle Initiative ergreifen. Der Vorwurf „Du fängst nie an!“ ist schnell gemacht und kann das Selbstwertgefühl belasten. Doch der Gedanke, dass mit dir etwas nicht stimmt, ist schlichtweg falsch. Frauen ticken anders – und das ist okay. Sexualwissenschaftlerin Emily Nagoski erklärt in ihrem Buch „Komm, wie du willst“ :Die meisten Frauen gehören zum responsiven Typ. Sie initiieren selten Sex, weil ihr Verlangen erst im Moment entsteht. Das bedeutet nicht, dass sie keine Lust haben – sie erleben sie einfach anders. Wie könnt ihr als Paar damit umgehen? Das Geheimnis liegt in der Kommunikation. Hier sind Tipps, wie ihr eure Unterschiede wertschätzen könnt: Für den spontanen Typ: Verstehe, dass dein Partner nicht von selbst auf „Lust-Modus“ umschaltet. Schaffe intime Momente ohne Druck – kuscheln, küssen oder streicheln kann der Anfang sein. Gib deinem Partner Entscheidungsfreiheit: Es ist okay, auch mal „nur“ Nähe zu genießen. Für den responsiven Typ: Lass dich auf erste Annäherungen ein, ohne dich unter Druck zu setzen. Nimm dir Zeit: Kuscheln und sanfte Berührungen können den „Lust-Motor“ langsam anspringen lassen. Sei ehrlich, wenn es nicht weitergehen soll – und bleib dir treu. Mehr Nähe, weniger Druck Wenn ihr als Paar mehr Nähe wollt, ohne dass es immer gleich zu Sex führen muss, könnt ihr gemeinsam einen Raum für Intimität schaffen. Es hilft, Berührungen wieder spielerisch und ohne Erwartungsdruck zu erleben. Ein klares „Nein“ muss genauso wertgeschätzt werden wie ein „Ja“. Ein kostenfreier Guide kann euch dabei unterstützen, wieder mehr Intimität und Zärtlichkeit zu schaffen – ohne, dass es direkt um Sex geht. Du bist okay, so wie du bist Abschließend gilt es, alte Glaubenssätze zu hinterfragen: Mit dir stimmt nichts nicht, nur weil du keinen Sex initiierst. Du bist weder frigide noch schuld an einer möglichen Diskrepanz. Sexuelle Vorlieben und Typen sind verschieden – und genau das macht uns einzigartig. Indem du deine Bedürfnisse kennst und mit deinem Partner teilst, legt ihr gemeinsam den Grundstein für eine erfüllende, respektvolle und intime Beziehung.

  • Bindungsangst und Intimität: Warum Nähe anfangs leichtfällt – und dann schwierig wird

    Viele Menschen, die unter Bindungsangst leiden, berichten von einem ähnlichen Muster: Die ersten Dates fühlen sich aufregend und unverbindlich an. Nähe und Sexualität sind zu Beginn kein Problem, im Gegenteil – es gibt oft eine starke Anziehungskraft und intensive Momente der Intimität. Doch plötzlich, manchmal ohne sichtbaren Grund, tritt eine innere Distanz ein, und es scheint, als ob die gesamte Verbindung infrage gestellt wird. Warum passiert das, und wie können Betroffene lernen, diese Bindungsangst zu überwinden? Was ist Bindungsangst? Bindungsangst beschreibt die Furcht vor emotionaler Nähe und langfristigen Verpflichtungen. Menschen mit Bindungsangst sehnen sich zwar häufig nach Liebe und Partnerschaft, empfinden jedoch Angst, wenn eine Beziehung an Tiefe gewinnt. Diese Angst kann sich auf unterschiedliche Weise äußern: Manche ziehen sich zurück, andere entwickeln Zweifel an der Beziehung oder empfinden plötzlich den Wunsch, die Verbindung zu beenden. Warum Nähe anfangs kein Problem ist Zu Beginn einer Beziehung fühlen sich Bindungsängstliche häufig wohl, da die Dynamik noch locker und unverbindlich ist. In dieser Phase dominiert das Gefühl von Freiheit, und es besteht noch kein Druck, sich emotional festzulegen. Sex und Intimität sind daher oft leicht möglich, da sie als unproblematisch und sogar als Mittel der Verbindung erlebt werden. Doch sobald die Beziehung intensiver wird und sich eine emotionale Bindung aufbaut, wird der innere Konflikt spürbar. Die Angst, die eigene Freiheit zu verlieren oder verletzt zu werden, tritt in den Vordergrund und führt häufig zu Rückzug oder ambivalentem Verhalten. Was hilft Betroffenen? Der erste Schritt zur Überwindung von Bindungsangst ist das Bewusstsein darüber. Wer erkennt, dass die Angst vor Nähe ein Muster darstellt, das nichts mit der aktuellen Beziehung zu tun hat, kann beginnen, neue Wege im Umgang mit Nähe zu erlernen. Hier einige Tipps für Betroffene: Reflexion und Selbstkenntnis:  Es ist hilfreich, die eigenen Ängste zu verstehen und sich bewusst zu machen, welche Gedanken und Gefühle den Rückzug auslösen. Offenheit in der Kommunikation:  Sich dem Partner anzuvertrauen und offen über die eigene Unsicherheit zu sprechen, kann helfen, Druck aus der Situation zu nehmen. Therapeutische Unterstützung:  Eine Paar- oder Einzeltherapie kann Betroffenen dabei helfen, die Ursachen ihrer Bindungsangst zu erkunden und neue Verhaltensmuster zu entwickeln. Fazit Bindungsangst ist kein unüberwindbares Hindernis. Mit Geduld, Selbstreflexion und Unterstützung können Betroffene lernen, ihre Angst zu verstehen und Beziehungen auf eine neue, verbindlichere Weise zu gestalten. Wichtig ist, sich Zeit zu geben und sich bewusst zu machen, dass die Angst zwar da ist, aber nicht die Kontrolle übernehmen muss. Möchtest du mehr über den Umgang mit Bindungsangst erfahren? Vereinbare ein unverbindliches Gespräch und finde heraus, wie du Schritt für Schritt zu mehr Nähe und Vertrauen in deinen Beziehungen gelangen kannst.

  • Lust ist weiblich – Warum Frauen ihre Lust nicht länger verstecken sollten

    In vielen Beziehungen gibt es einen unausgesprochenen Deal: Hauptsache er ist zufrieden. Seine Lust, seine Bedürfnisse, seine Fantasien – sie stehen oft im Vordergrund. Nicht selten vergessen Frauen dabei ihre eigene Lust. Oder schlimmer noch: Sie haben sich so sehr daran gewöhnt, dass sie ihre Lust gar nicht mehr ernst nehmen. Doch warum eigentlich? Wenn wir Frauen unser Leben betrachten, fällt auf: Wir haben keine Scheu, unsere Wünsche in anderen Lebensbereichen klar zu äußern. Wir sagen, worauf wir Lust haben – ob wir ins Kino möchten, ob uns nach einem Shoppingbummel ist oder ob wir uns nach einer Auszeit am Meer sehnen. Wir sprechen es aus, teilen unsere Sehnsüchte mit und stehen für unsere Bedürfnisse ein. Warum also fällt es uns so schwer, das Gleiche mit unserer Lust zu tun? Sexuelle Lust ist kein Tabu – sie ist dein gutes Recht Viele Frauen wurden (oft unbewusst) mit der Botschaft groß, dass weibliche Lust weniger wichtig sei. Die Sorge, als „zu fordernd“ zu gelten oder den Partner zu überfordern, sitzt tief. Doch diese Zurückhaltung schadet nicht nur dem Sexleben – sie schadet auch der eigenen Beziehung zur eigenen Sexualität. Lust ist nicht nur ein „Bonus“, wenn Zeit und Raum dafür übrig ist – Lust ist ein lebendiger Teil von dir. Ein Teil, der gesehen, gehört und gefühlt werden will. Es ist Zeit, deine Lust zurückzuholen Wenn du jahrelang deine eigenen Wünsche verschluckt hast, kann es sich anfangs ungewohnt anfühlen, sie auszusprechen. Aber genau das ist der erste Schritt. Deine Lust ist genauso wertvoll wie die deines Partners. Sie gehört nicht ins Verborgene, sie gehört mitten ins Leben – in eure Gespräche, in eure Berührungen, in eure Intimität. Deine Lust ist ein Geschenk – auch für deinen Partner Viele Frauen haben Angst, dass ihre Wünsche „zu viel“ oder „zu anders“ sein könnten. Doch das Gegenteil ist oft der Fall: Viele Partner sehnen sich danach, die echte Lust ihrer Partnerin zu spüren, ihre Fantasien kennenzulernen und gemeinsam neue Räume zu betreten. Deine Lust macht dich nicht kompliziert – sie macht dich lebendig und nahbar. Frag dich selbst: In welchen Lebenslagen teilst du deine Wünsche klar mit? Wenn du dich dabei ertappst, dass du deine Lust klein hältst, frag dich: Warum kann ich meinem Partner sagen, dass ich Lust auf eine Reise habe, aber nicht, dass ich Lust auf Berührung, auf Nähe, auf bestimmte Fantasien habe? Was hält mich zurück? Und was könnte passieren, wenn ich diesen Raum für mich öffne? Einladung zum Ausprobieren Vielleicht magst du dir einen kleinen Moment nehmen und in dich hineinspüren: Wonach sehnst du dich? Gibt es eine Berührung, eine Fantasie oder eine Art von Nähe, die du dir schon lange wünschst? Und was wäre der kleinste, liebevollste Schritt, um das heute mit deinem Partner zu teilen? Deine Lust ist wertvoll. Deine Lust ist willkommen. Deine Lust darf laut werden.

  • Libidoverlust in den Wechseljahren: Wenn die Lust verschwindet – und was du tun kannst

    Ein ehrlicher Einblick in die weibliche Sexualität ab 40Viele Frauen spüren es plötzlich oder schleichend: Die sexuelle Lust wird weniger. Was früher selbstverständlich war – Verlangen, Spontanität, ein Kribbeln im Bauch – scheint auf einmal verschwunden. Als Sexualberaterin höre ich in meinen Beratungen immer häufiger den Satz: „Ich habe keine Lust mehr – was ist los mit mir?“ Wenn du dich in dieser Frage wiedererkennst, bist du nicht allein. Libidoverlust in den Wechseljahren ist ein weit verbreitetes Thema. Und es ist kein Tabu, sondern ein ganz natürlicher Teil weiblicher Entwicklung. Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, was wirklich dahinter steckt – und was dir helfen kann, deine Lust wiederzufinden. Warum sinkt die Libido in den Wechseljahren? Die Wechseljahre sind eine Zeit großer hormoneller Veränderungen. Der Östrogenspiegel sinkt – und damit verändert sich nicht nur der Zyklus, sondern auch unser Körpergefühl und unsere Sexualität. Auch das Hormon Testosteron, das wesentlich zur Libido beiträgt, nimmt ab. Typische Begleiterscheinungen: Scheidentrockenheit Schlafstörungen Stimmungsschwankungen Erschöpfung All das beeinflusst das sexuelle Verlangen – und kann dazu führen, dass wir uns fremd im eigenen Körper fühlen. Die gute Nachricht: Das ist kein Endzustand . Libidoverlust ist keine Schuldfrage In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird Lust oft mit Funktion gleichgesetzt: Ich will, also muss ich können. Doch weibliche Sexualität ist komplex. Sie entsteht nicht nur im Körper, sondern auch im Kopf, im Herzen, in der Beziehung – und im Alltag. Viele Frauen über 40 jonglieren mit Beruf, Familie, Partnerschaft und Pflegeverantwortung. Wo bleibt da Platz für Lust? Als Expertin für Frauengesundheit kann ich dir sagen: Libido ist kein Maßstab für Wert oder Weiblichkeit. Sie verändert sich – und das ist in Ordnung. 5 Wege, wie du deine Lust wieder entdeckst Hier sind Impulse aus meiner Praxis als Sexualberaterin und Coach, die dir helfen können, dich selbst neu zu spüren: 1. Wissen ist Macht – und Erleichterung Verstehen, was im Körper passiert, nimmt Druck. Informiere dich über hormonelle Abläufe, mögliche Therapien und Alternativen. 2. Körperkontakt mit dir selbst Sanfte Berührungen, Selbstmassage oder gezieltes Beckenbodentraining helfen, dich wieder mit deinem Körper zu verbinden. 3. Sich erlauben, nicht zu „müssen“ Sexualität beginnt mit Erlaubnis. Wenn du dir zugestehst, gerade keine Lust zu haben, kann genau das neue Räume öffnen. 4. Offene Kommunikation in der Partnerschaft Sprich mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Schweigen schafft Distanz – Offenheit schafft Nähe. 5. Neue Definition von Intimität Lust ist mehr als nur Sex. Intimität kann auch Kuscheln, gemeinsame Zeit oder zärtliche Gespräche bedeuten. Sexualberatung in den Wechseljahren, Hilfe annehmen ist Stärke Wenn du dich unsicher fühlst, überfordert oder einfach neugierig bist: Es ist nie zu spät, mit jemandem über deine Sexualität zu sprechen. In meiner Praxis unterstütze ich Frauen ab 40 dabei, ihre sexuelle Identität neu zu entdecken, Blockaden zu lösen und Wege zu finden, die sich für sie  stimmig anfühlen. Auf meiner Website findest du weitere Informationen zu meinen Angeboten: von Einzelberatungen bis hin zu Hypnose-Coaching speziell bei hormonellen Umstellungen. Fazit: Deine Sexualität gehört dir, egal in welchem Alter Libidoverlust in den Wechseljahren ist kein Makel. Es ist eine Einladung, dich neu kennenzulernen. Ohne Druck. Ohne Urteil. Und mit dem Wissen: Deine Lust darf sich verändern. Und sie darf bleiben, auf deine Weise.

  • Weibliche Libido steigern: 7 ganzheitliche Impulse für mehr Lust

    Sexuelle Unlust betrifft viele Frauen – unabhängig von Alter oder Beziehungsstatus. Oft sind es Stress, hormonelle Schwankungen oder fehlende Sinnlichkeit im Alltag, die die Lust dämpfen. Die gute Nachricht: Es gibt viele Wege, die eigene Libido sanft und nachhaltig zu aktivieren.  In diesem Beitrag zeige ich dir sieben wirkungsvolle Impulse, die Körper, Geist und Beziehung gleichermaßen ansprechen. 1. Sinnlichkeit bewusst erleben Lust beginnt nicht erst im Bett – sie wächst aus sinnlichen Erfahrungen im Alltag. Ob der Duft von frischen Blumen, das Gefühl von Seide auf der Haut oder der Geschmack einer reifen Feige: Wenn du deine Sinne schärfst, öffnest du dich für mehr Genuss. Tipp:  Nimm dir täglich Zeit für kleine Achtsamkeitsübungen. Genieße dein Essen bewusst, spüre den Wind auf deiner Haut oder gönn dir ein sinnliches Bad. Diese Momente fördern die Verbindung zu deinem Körper und steigern deine Lust. 2. Erotik neu entdecken Abwechslung kann wahre Wunder wirken. Erotische Literatur, sinnliche Hörbücher oder feministische Pornografie bieten neue Impulse für deine Fantasie. Auch erotische Spiele oder Tantra-Workshops können helfen, die eigene Sexualität neu zu erforschen. Tipp:  Probiere gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Partnerin neue Erfahrungen aus. Das kann die Intimität vertiefen und die Lust neu entfachen. 3. Bewegung für Körper und Seele Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung, erhöht den Testosteronspiegel und setzt Glückshormone frei – alles Faktoren, die die Libido positiv beeinflussen. Tipp:  Integriere Sportarten wie Yoga, Pilates oder Beckenbodentraining in deinen Alltag. Diese fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das sexuelle Empfinden. 4. Stress abbauen und Schlaf verbessern Chronischer Stress und Schlafmangel können die Libido erheblich beeinträchtigen. Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung helfen, den Alltagsstress zu reduzieren. Tipp:  Achte auf eine gute Schlafhygiene: Dunkle dein Schlafzimmer ab, reduziere Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen und etabliere eine entspannende Abendroutine. 5. Ernährung als Lustmacher Bestimmte Lebensmittel können die sexuelle Lust steigern. Aphrodisierende Nahrungsmittel wie dunkle Schokolade, Chili, Ingwer oder Erdbeeren fördern die Durchblutung und setzen Glückshormone frei. Tipp:  Integriere diese Lebensmittel bewusst in deine Ernährung. Ein gemeinsames, sinnliches Kocherlebnis mit deinem Partner oder deiner Partnerin kann zusätzlich die Intimität fördern. 6. Offene Kommunikation in der Partnerschaft Ein offenes Gespräch über Wünsche, Bedürfnisse und Fantasien ist essenziell für ein erfülltes Sexualleben. Teile deine Gedanken mit deinem Partner oder deiner Partnerin, ohne Scham oder Schuldgefühle. Tipp:  Nehmt euch regelmäßig Zeit für Gespräche über eure Beziehung und Sexualität. Das stärkt das Vertrauen und kann neue Impulse für euer Liebesleben geben. 7. Professionelle Unterstützung nutzen Wenn die sexuelle Unlust anhält, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sexualberater:innen oder Therapeut:innen können dabei unterstützen, die Ursachen zu identifizieren und individuelle Lösungen zu finden. Tipp:  Scheue dich nicht, Unterstützung zu suchen. Ein offenes Gespräch mit einem Profi kann neue Perspektiven eröffnen und Wege zu mehr Lust und Zufriedenheit aufzeigen. Fazit:  Die Steigerung der weiblichen Libido ist ein ganzheitlicher Prozess, der Körper, Geist und Beziehung umfasst. Mit Achtsamkeit, Kommunikation und Selbstfürsorge kannst du deine sexuelle Lust neu entdecken und intensivieren.

  • Community ins Leben rufen

    In Ihrem Blog von Wix teilen Sie nicht nur Ihre Stimme mit der Welt, Sie können auch eine aktive Online-Community ins Leben rufen. Aus Lesern könne aktive Mitgliedern Ihres Blogs werden, die Gedanken und Ideen teilen sowie interessante Menschen entdecken können. Sehen Sie sich alle Mitglieder an Leser können sich einfach anmelden, um Blogmitglieder zu werden und ein eigenes Profil zu erhalten. Mitglieder Ihres Blogs können einander folgen, Profile anderer Mitglieder ansehen, sehen, was andere Mitglieder mit „Gefällt mir” markiert oder kommentiert haben und Benachrichtigungen erhalten. Sie können alle Blogmitglieder sehen, indem Sie auf das Mitglieder-Symbol in der Anmeldeleiste klicken. Tipp: Nutzen Sie die Mitgliedersuche, um bestimmte Mitglieder schnell zu finden, und sortieren Sie nach Option. #traum

  • Verwalten von einer veröffentlichten Website aus

    Verwalten Sie Ihren Blog wie ein Profi! Wir helfen dabei. Veröffentlichen Sie als erstes Ihre Website, melden Sie sich dann direkt auf der veröffentlichten Website (Desktop oder Mobilgerät) an. Verwenden Sie Ihr Konto von Wix, um sich als Administrator des Blogs anzugemelden. Jetzt können Sie Ihren Blog und die Blogbeiträge von Ihrer Website aus verwalten. Melden Sie sich in Ihrem Blog über Ihr Konto von Wix an und legen Sie los – schreiben, bearbeiten und verwalten Sie Ihre Beiträge. Klicken Sie auf „Beitrag erstellen” und vervöffentlichen Sie diesen. Das ist alles! Ihre Community kann Ihre neuen Beiträge sehen. Lesen und bearbeiten Sie Kommentare, markieren Sie diese mit „Gefällt mir” oder löschen Sie sie. Und Sie können noch viel mehr. Wenn Sie beispielsweise an einem neuen Beitrag arbeiten und diesen nicht sofort fertigstellen möchten, speichern Sie einfach den Entwurf. Sie können Ihre Beiträge jederzeit veröffentlichen – öffnen Sie „ Mein Profil” > Entwürfe.

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